mit Bildhauer Roger Bischoff Kunst und Kultur in Dettelbach entdecken.

Offen für Neues

„Man kommt mit dem Fahrrad ein bisschen weiter als zu Fuß“, plaudert Roger Bischoff aus dem Nähkästchen. Der Dettelbacher Bildhauer ist fast immer mit dem Radl unterwegs. „Mein Bus ist mein Arbeits-Vieh. Den verwende ich nur zum Transport“, sagt der gebürtige US-Amerikaner, der seit 23 Jahren in Dettelbach lebt. 

 

„Man muss loslassen können und offen für Neues sein.“

 

So lautet sein Motto, dem Roger Bischoff schon immer treu geblieben ist. Egal ob im Alltag oder in seinem künstlerischen Beruf, Bischoff hat die Erkenntnis gewonnen: „Das Leben ist ständige Veränderung.“ 

 

Im „romantischen“ Dettelbach fühlt er sich schon länger wohl. „Das ist ein Städtchen mit fränkischer Mentalität und Gemütlichkeit“, schwärmt er. In den vergangenen 20 Jahren hat er dort viele Freunde gewonnen. Er liebt die Ruhe in dem Weinstädtchen. Wenn er Unterhaltung will, nutzt er die vielen Einkehrmöglichkeiten. „Da gibt es leckere Brotzeiten und guten Wein.“ Er mag die historische Altstadt mit den urigen Kneipen und das gemütliche Weinfest. „Da kann ich schunkeln und singen.“ Und das milde Klima am Main tut seiner Seele gut.

„Meine Ideen und Wurzeln haben hier Mutterboden gefunden.“

  

Roger Bischoff ist dankbar dafür, dass er sich in Dettelbach künstlerisch verwirklichen kann. Im kulturhistorischen Kreis der Stadt ist er sehr aktiv und die beiden Bildhauersymposien mit internationalen Künstlern auf der Mainlände hat er mit großem Erfolg initiiert. „Panta Rhei“ (Alles fließt) lautete das Motto des Symposiums. Die entstandenen Kunstwerke sind am Main geblieben, dort wo Bischoff und seine Mitstreiter des kulturhistorischen Kreises einen Skulpturen- und Freizeitpark bauen. „Er wächst und es kommen immer neue Leute dazu.“ Zurzeit verwirklicht er den Mehrgenerationenspielplatz. Er ist halt ein geselliger Typ, der bei schönem Wetter fast täglich im Freizeitpark anzutreffen ist.

 

Er selbst arbeitet auf dem Gelände eines befreundeten Winzers mit Blick auf Dettelbach und das Maintal. Bischoff schwärmt von seinem Arbeitsplatz:

 

„Ich liebe diese Weite.“

 

Marmor vom Salzburger Untersberg ist die Grundlage für sein aktuelles Werk. Es ist ein Stein mit „zwei unterschiedlichen Leben. Der Bildhauer lässt dabei zwei Formen ineinander fließen als Symbol der Unzertrennlichkeit von Gegensätzen. Dankbar ist er für die Unterstützung des Winzers, die für ihn repräsentativ ist: 

 

„So ist Dettelbach. Hier wird einem geholfen.“

 

Roger Bischoff freut sich auch über ihren Besuch. Seien Sie doch Gast bei seinem nächsten Symposium oder lassen Sie die Kunst auf sich wirken bei einem Spaziergang durch den Skulpturenpark. Dettelbach hat eine Menge zu bieten.

Die Gastlichen Fünf

Marco Maiberger  - Geschäftsführer - 

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