mit Wegewart Siegfried März, dem Herrn der Wanderwege in Iphofen

Wandern auf der TraumRunde

Wenn man Siegfried März im Iphöfer Wald aussetzt, findet er in jedem Fall wieder heim. Denn er kennt die Wege wie seine Westentasche. Der 69-Jährige ist ehrenamtlicher Wegewart und für die Stadt Iphofen zusammen mit zwei weiteren Kollegen regelmäßig auf den rund 100 Kilometern gut markierten, naturnahen Wanderwegen unterwegs. Unter diesen befindet sich auch eine der „TraumRunden“ des Kitzinger Landes. 

 

Der Wald und das Wandern üben auf Siegfried März seit Jahrzehnten ihre Faszination aus. Mit seiner Frau war er schon immer gerne in Wald und Flur unterwegs. Seit 2014 ist der „zertifizierte Wanderführer“ nun einer von drei Wegewarten in Iphofen.

 

„Wenn neue Wege, wie nun bei den
TraumRunden entstehen, übernehmen die
Wegwarte die Markierung.“


So erklärt März eine seiner Aufgaben. Das alles geschieht nicht nach Lust und Laune, sondern nach Kriterien, die der Deutsche Wanderverband für Wegwarte empfiehlt. Die TraumRunden sind die Wander-Highlights im Kitzinger Land. Naturnahe Pfade mit wenig Asphaltwegen und hohem Erlebniswert führen zu den schönsten Plätzen und Landschaften in der Region. Ein heißer Tipp für Wanderfreunde!

Rund 100 Schilder haben er und die Kollegen für die 12,9 Kilometer lange TraumRunde in Iphofen verteilt. Im Frühjahr und im Herbst ist das Trio unterwegs, um zu kontrollieren, ob noch alle Schilder sichtbar sind. Manche müssen erneuert, andere freigeschnitten und abgewaschen werden. Dabei prüft man gleich die Wege, ob sie noch begehbar sind. Das Wanderglück ist also gesichert.

 

Neben der Iphöfer TraumRunde hat Siegfried März noch einen weiteren persönlichen Favorit bei den Wanderwegen rund um Iphofen. Der sogenannte „Bibartweg“, der von der Bildeiche zwischen Birklingen und Iphofen in Richtung Schwanberg und wieder zurück verläuft. März schwärmt für diesen Weg: 

 

„Hier ist die Natur noch am
unberührtesten.“

 

Egal welchen Weg Sie in und um Iphofen herum einschlagen, Wanderer kommen hier am Fuße des Schwanbergs und am Rande des Steigerwalds auf jeden Fall auf Ihre Kosten. Und das schöne Städtchen hat auch noch so einiges zu bieten.

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