mit Gabi und Bernhard Bergauer auf dem E-Bike unterwegs an der Mainschleife.

In den Steillagen

„Das Weinland mit dem Rad von den Weinhängen herab entdecken, das ist das Sensationellste. Vielen bleibt dieser Blick verborgen, weil sie denken, sie sind nicht fit genug.“ Gabi Bergauer, seit 25 Jahren als Gästeführerin an der Mainschleife unterwegs, gehörte bis vor drei Jahren selbst zu dieser Gruppe. Radfahren machte ihr schon immer Spaß, doch die Hänge um Volkach herum schreckten sie ab. Dann überredete sie ihr Mann Bernhard zu einer E-Bike-Probefahrt – seitdem sind sie fast jedes Wochenende mit ihren Rädern unterwegs.

 

2008 brachte Gabi einen Reiseführer durch ihre Heimat heraus. In dem beschreibt sie, wie man z.B. den Schwanberg mit dem Auto erfährt. 

 

„Das Kapitel würde ich heute anders schreiben! Mit einem E-Bike ist der Aufstieg selbst für Anfänger kein Problem mehr.“ 

 

Sogar bis nach Bamberg hat es die beiden schon verschlagen, doch nicht ganz ohne Anstrengung. „Ein E-Bike hat nichts mit dem Alter zu tun, man ist nur schneller am Ziel und kann sich weitere Strecken vornehmen“, erklärt Bernhard.

Gerade für Anfänger oder Familien mit Kindern empfiehlt Gabi die Rundtour von Volkach über Sommerach und Nordheim nach Escherndorf und zurück nach Volkach. Das sind rund 14 Kilometer, für die man maximal zwei Stunden braucht. Und auf dem Weg liegen viele Spielplätze, Biergärten und Akkuladestationen, die zu einer kleinen Rast einladen. Eine Alternative für motorisierte Radfahrer zum gut ausgebauten MainRadweg, den Gabi als „einen der schönsten von Deutschland“ empfindet, ist der Weg durch die Weinberge bzw. entlang der Steillagen, der den Anstieg durch geringes Verkehrsaufkommen und herrliche Panoramen ausgleicht.

 

Nicht fehlen in der Satteltasche dürfen Helm, Regenjacke, Verbands- und Flickzeug, Handy, Radkarte, eine Flasche Wasser und Sitzcreme. 

 

Denn selbst das E-Bike verschont einen nach stundenlangem Sitzen nicht vor einem schmerzenden Hinterteil. „Die wichtigste Kondition, die man in den Steillagen braucht, ist Sitzfleisch“, lachen die Bergauers. Und im Notfall kann man ja mit der Mainschleifenbahn oder dem Fahrgastschiff „MS Udine“ nach Volkach zurückfahren.

Die Gastlichen Fünf

Marco Maiberger  - Geschäftsführer - 

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